Das Harbour Front Literaturfestival

Das Harbour Front Literaturfestival

Das Harbour Front Festival
11 Jahre Literatur im Hamburger Hafen

Das 11. Harbour Front Literaturfestival vom 11.09. bis 15.10.2019

Für viereinhalb Wochen verwandelt das Harbour Front Literaturfestival den Hamburger Hafen in einen Treffpunkt der Literatur: Eröffnet wird das Festival am 11. September von Volker Weidermann im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Der Moderator des „Literarischen Quartetts“ macht mit seiner Erinnerung an „Das Duell“ zwischen den zwei Literaturgiganten Marcel Reich-Ranicki und Günter Grass den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die moderne Klassiker und Autoren-Jubiläen feiern. Im Anschluss lädt das Festival zu 82 weiteren literarischen Veranstaltungen an 31 verschiedenen Orten ein – in der „Kernzeit“ vom 11. bis zum 23. September bis zu acht Veranstaltungen täglich – im Anschluss bis zum Beginn der Frankfurter Buchmesse gibt es einzelne Highlights. Den Abschluss bildet die Lesung der chilenischen Autorin Isabel Allende am 29. Oktober.

Wir freuen uns, auch in diesem Jahr an drei Tagen das Harbour Front Festival bei uns zu begrüßen:

 

Sascha Lobo:  „Realitätsschock“
am Sonntag, 15.09.2019 um 20:30 Uhr

„Etwas ist falsch.“ Sascha Lobo

Sascha Lobo lebt als Publizist in Berlin und im Internet. Er ist Autor zahlreicher Bücher, Blogger und Podcaster, häufiger Gast in Fernsehsendungen und schreibt eine viel gelesene Kolumne bei SPIEGEL ONLINE.
In „Realitätsschock“ erklärt er, warum die Welt plötzlich aus den Fugen geraten zu sein scheint. Brexit, Trump, nationalistische Regierungen in immer mehr Staaten, Integrationskrise und Klimaproteste – woher kommen all diese plötzlichen Veränderungen und was haben sie gemeinsam? In seiner großen Analyse untersucht er, woher diese drastischen Veränderungen kommen, was wir daraus lernen können und müssen. In der Digitalisierung der Ökonomie, der Kultur und der Gesellschaft sieht er die größten Herausforderungen unserer Zeit und zeigt Möglichkeiten, wie wir die Schockstarre überwinden, um wieder handlungsfähig zu werden und mit der anstrengenden Komplexität der Welt besser zurechtzukommen. Denn: „Ihr seid nicht im Ansatz wütend genug für das, was gerade abläuft.“ (Sascha Lobo auf der re:publica 2019)

 

Kai Havaii: „Rubicon“ am Montag, 16.09.2019 um 20:30 Uhr 

In Afghanistan war Carl Overbeck der beste Scharfschütze seiner Einheit. Nach einem vollkommen gescheiterten Einsatz, bei dem sein bester Freund zum Invaliden geschossen wurde, kehrt er desillusioniert nach Deutschland zurück. Ruhe und Frieden findet er nicht. Seine Ehe zerbricht, die Reserven sind aufgebraucht und Overbeck braucht dringend Geld. Da meldet sich ein alter Schulfreund und unterbreitet ihm einen einmaligen Job: In Italien mache ein Mann ihm und seinen Leuten Scherereien. Ein geübter Scharfschütze müsse ihn aus dem Weg räumen. Overbeck willigt ein – und gibt damit sein Leben aus der Hand.

EXTRABREIT-Sänger Kai Havaii erzählt in „Rubicon“ einen packenden Thriller über einen Mann, der zum Auftragsmörder wird. Der erste Roman von Kai Havaii, der nach einem kurzem Germanistikstudium und Jobs als Taxifahrer und Cartoonist 1979 Sänger von EXTRABREIT wurde – bis heute eine der erfolgreichsten deutschen Bands. 

Moderation: Tina Uebel

 

Tot Taylor:  „The Story of John Nightly“ am Dienstag, 17.09.2019 um 20:30 Uhr

London 1966. John Nightly, ein 18-jähriges Songwritertalent, betritt in der Carnaby Street ein Verlagshaus. Er hat eine frisch gepresste Single dabei, die er dem dortigen Musikverleger vorspielt. Dem gefällt die Musik, vor allem aber gefällt ihm das gute Aussehen des jungen Mannes. Und er sieht Vermarktungschancen. Wenige Jahre später ist John Nightly einer der gefeiertsten Songwriter seiner Generation, der mittlerweile in L.A. lebt. Doch der Erfolg und seine Schattenseiten stürzen ihn in eine schwere Krise – dann verschwindet er. Jahrzehnte später taucht er in Cornwall wieder auf.

„The Story of John Nightly“ ist ein einzigartiger Roman über Ruhm und Träume, Musik, Kunst und das Leben. Tot Taylor ist Autor, Komponist, Songwriter, Galerist und Plattenproduzent. In London leitet er die Riflemaker Galerie, in der er u.a. Werke von Yoko Ono ausstellte; außerdem kuratiert er ein internationales Programm für feministische Kunst. Tot Taylor begleitet sich auf dem Keyboard. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

 

Tickets und weitere Infos gibt es unter: harbourfront-hamburg.com