Bram Stokers DRACULA

Bram Stokers DRACULA

Seit Jahrhunderten kursieren Berichte über Untote, die nachts aus ihren Gräbern aufsteigen und die Lebenden heimsuchen. Blass und blutdurstig scheuen sie Knoblauch und Kruzifix und zerfallen bei Tageslicht zu Staub. Die Angst vor ihnen ist uralt, der Glaube an sie auch heute noch gegenwärtig. Ab August ist der berühmteste Vampir der Welt zu Gast im Imperial Theater: „Dracula“

Mina Murray besucht ihre Freundin Lucy auf dem Landsitz ihres Verlobten Dr. Seward in Whitby/North Yorkshire. Zu ihrem Schrecken muss sie feststellen, dass ihre Freundin an einer mysteriösen Krankheit leidet. Sie braucht regelmäßige Bluttransfusionen und wird immer wieder von Angstträumen geplagt. Seward weiß in Bezug auf Lucys Krankheit keinen Rat und bittet seinen ehemaligen Mentor, den holländischen Gelehrten Abraham van Helsing um Hilfe. Dieser findet bei seiner Untersuchung zwei kleine rote Einstiche an Lucys Hals und vermutet als Ursache für Lucys Leiden einen Vampirbiss….

Nach Edgar Allan Poes „Der Untergang des Hauses Usher“ und den beiden Arthur Conan Doyle Stücken „Der Hund von Baskerville“ und „Der Fluch des Pharao“, präsentieren wir den bekanntesten Klassiker der viktorianischen Gruselliteratur: Bram Stokers „Dracula“.

Vorstellungen: donnerstags bis samstags um 20 Uhr (ab November samstags zusätzlich um 16 Uhr) sowie viele weitere Zusatztermine

Tickets gibt es hier

 

MOPO:

„Humorvoll-schöne Salonkomödie mit Grusel und Knalleffekt“

„Spannender Kampf zwischen Gut und Böse“

„Jubel für Dracula im Imperial Theater“

„effektvoll zugespitzter Gruselspaß- gefeiert mit Jubel und Beifall“

„wunderbar eingespieltes Ensemble“

 

Hamburger Abendblatt:

„Feines Stück Grusel mit Knalleffekt- als wäre auf der Bühne Magie im Spiel“

„Horror und Lacher gleichermaßen“

 

NDR 90,3:

„Stimmungsvoll und effektreich“

„Ein Dracula-Abend mit allen Zutaten, die man kennt und braucht“

„Die Bühne ist ein richtiger Hingucker“

„Dieser Dracula mit Knalleffekt macht richtig Spaß“

 

Die Welt:

„Dracula überzeugt mit einem spielfreudigen Ensemble und verblüffender Bühnenmagie“

„Ein wahrhaft spannender, gruseliger Abend“

„Zügige Inszenierung mit einigen hübschen Überraschungseffekten“

 

Szene Hamburg:

„Dieser Dracula hat Biss und Witz“

 

Das Ensemble

Wells, ein Dienstmädchen . . . . . . . . . . . . . . . . Bianca Arndt
Mina Murray . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Jessica Neumann
Doktor Seward . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  Gosta Liptow
Abraham van Helsing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Janis Zaurins
R. M. Renfield . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Patrick Michel
Butterworth, der Pfleger . . . . . . . . . . . . . . . .  Sönke Städtler
Lucy Westenraa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eileen Weidel
Graf Dracula . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christian Richard Bauer

 

Regie & Ausstattung . . . . . . . . . . . . . . . . Frank Thannhäuser
Regieassistenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Janine Krieger
Musikproduktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Marko Formanek
Licht . . . . . . . . . . . .. . . . . . Jan Herrscher, Simon L. Schindler
Bauten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Alexander Beutel, Sven Wiehe
Perücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Andrea Ellegast
Kostümanfertigung . . . . . . Klaus Frech, Frank Thannhäuser
Fotos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Oliver Fantitsch
Grafische Gestaltung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Christian Müller
Plakatgrafik . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Joel Anderson

Der Autor:

Bram Stoker wurde als drittes von sieben Kindern in Marino Crescent (heute Dublin-Fairview) geboren. Er war bis zu seinem siebten Lebensjahr schwer krank. Diese traumatische Erfahrung spiegelt sich in seiner literarischen Arbeit wider. Ewiger Schlaf und die Wieder-auferstehung der Toten, das zentrale Thema von Dracula, waren deshalb von großer  Bedeutung für ihn. Nach seiner für die Ärzte überraschenden Genesung und seinem Studium am Trinity College in Dublin tat er es seinem Vater gleich und schlug eine  Beamtenlauf-bahn bei der Dienstaufsichtsbehörde der Justizverwaltung in Dublin Castle ein, was ihn aber nicht zufriedenstellte.
Stoker schrieb während dieser Zeit ein Handbuch für Vorsitzende bei Schnellgerichtsverfahren, arbeitete als Journalist und Theaterkritiker und schrieb Artikel für das Dublin University Magazine. Sein Interesse am Theater führte zu einer lebenslangen Freundschaft mit dem Schauspieler Henry Irving. Stoker heiratete 1878 Florence Balcombe, eine Nachbarin aus Clontarf, die auch von Oscar Wilde umworben wurde. Er zog mit ihr in den Londoner Stadtteil Chelsea und arbeitete als Manager an Irvings Lyceum Theatre.
Durch die Arbeit für Irving wurde er in die Londoner „High Society“ eingeführt, wo er unter anderem auf James McNeill Whistler und Sir Arthur Conan Doyle traf. Im Gefolge von Irving bereiste Stoker die Welt. Daneben besserte er als Buchautor sein Einkommen auf. Silvester 1879 wurde der Sohn Irving Noel geboren. Bram Stoker erlebte den großen Erfolg seines Romans Dracula nicht mehr. Er starb nach mehreren Schlaganfällen in finanziell bescheidenen Verhältnissen 1912 in London; einige Quellen nennen als Todesursache Überarbeitung. Stokers Leichnam wurde im Golders Green Crematorium eingeäschert, die gemeinsame Urne für ihn und seinen Sohn befindet sich noch heute dort. Sein Neffe Daniel Farson behauptete in einer Biographie, Stoker sei an Syphilis gestorben, wofür es aber keinen Beleg gibt.
Zu Ehren des Autors verleiht die Vereinigung der US-amerikanischen Horrorschriftsteller seit 1987 jährlich in verschiedenen Kategorien den Bram Stoker Award. Erhalten haben ihn unter anderem Stephen King, Clive Barker, Dean Koontz und Joyce Carol Oates.